Kann man lernen, gut zu fotografieren? Eine interessante Frage. Ohne tiefer in die Diskussion um das Thema ‚künstlerische Fotografie’ einzusteigen, lässt sich die Frage meiner Meinung nach in zwei Teilaspekte aufteilen.
Der sichere und geübte Umgang mit der Kamera – so zu sagen die technische Komponente ist ohne Frage zu erlernen, zu verbessern und zu optimieren. Der Blick für das ‚besondere Bild’ lässt sich schulen und somit gilt auch hier ‚Übung macht den Meister’, wobei hier sicherlich auch je nach Talent der Fotografin oder des Fotografen unterschiedliche Maßstäbe anzusetzen sind. In diesem kleinen Kurs möchte ich Ihnen helfen, alle wichtigen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten Ihrer Kamera (besser) zu verstehen, um während des Fotografierens intuitiv und ohne großes Nachdenken die notwendigen Einstellungen zu kennen,die das gewünschte Bild auf den Chip der Kamera bannen werden. Man sollte besser sagen, 'eine mögliche Variante des gewünschten Bildes’. Die vielfach verbreitete Ansicht, das Anfertigen einer Fotografie sei dem ‚Festhalten der Realität’ gleichzusetzen, ist schlichtweg falsch. Meiner Meinung nach ist hier auch nicht der eigentliche Sinn und Zweck des Fotografierens zu suchen. Das Erarbeiten eines Motivs und der gekonnte Einsatz der Kameratechnik verfolgt einzig und alleine ein Ziel: Das Schaffen eines Bildes, das meine persönliche Wahrnehmung oder auch meine Interpretation des Motivs für die Nachwelt festhält. In manchen Fällen wird eine möglichst realistische Darstellung gewünscht sein (Reportagefotografie), in anderen Fällen wird die möglichst abstrakte Darstellung eines kleinen Bildausschnittes das Ziel verfolgen, den Betrachter rätseln zu lassen.
Das Bild ist ‚gut’, wenn es mir gefällt. Sollte es anderen Betrachtern ebenfalls gefallen, um so besser. Wie hoch ich die eigenen Maßstäbe ansetze bzw. inwieweit ich selbstkritisch die eigenen Aufnahmen betrachte, wird sich zweifelsohne in der Qualität der eigenen Arbeiten widerspiegeln.


Bitte laden Sie sich das vollständige Manuskript inkl. aller Abbildungen hier herunter ! Vielen Dank

Einige 'visuelle Gedächtnisstützen' (Spickzettel) finden sich in meinen Tutorials. Z.B. diese DIN A5 Karte zum Thema Tiefenschärfe findet in jeder Fototasche Platz.



Für alle FUJI X Fotografen/innen


Die Bedienung der FUJIFILM X-Kameras besticht durch ihr klassisches Bedienkonzept dank manueller Einstellräder für Blende, Verschlusszeit und ISO, sowie dem Q-Menu, welches die wichtigen Einstellungen auf einer Seite klar und übersichtlich erreichbar macht. Für einige Funktionen und Einstellungen ist jedoch ein Eintauchen in die Tiefen des Hauptmenüs erforderlich. Auf vielfachen Wunsch meiner Studenten während diverser Workshops habe ich meine persönlichen Kamera-Settings für die X-T10, X-T20, X-T1, X-T2 und X-Pro2 in vier handlichen .pdf Files zusammengestellt. Diese sollten als Ausgangspunkt bei der Findung der eigenen „Lieblings-Settings“ verstanden werden.

X-T10 Settings
X-T20 Settings       (Firmware V1.01)
X-T1 Settings
X-T2 Settings           (Firmware V2.00)
X-Pro2 Settings       (Firmware V3.00)

Um das Arbeiten mit den Filmsimulationen zu erleichtern – hier eine Übersicht.

Wie schon in meinem Buch zur FUJI X100S und X100T, verwende ich die Nomenklatur Rot 1.1 für z.B. das Aufnahme Menü, erste Registerkarte, Abschnitt 1. Meine persönlichen Einstellungen sind dann jeweils fett markiert. Viel Spass beim Optimieren der eigenen Kamera. 

 Viel Spass !